Kampfkunst, Sport und Denksport
Brazilian Jiu-Jitsu – kurz BJJ – ist eine Kampfkunst, bei der der Bodenkampf im Mittelpunkt steht. Statt zu schlagen oder zu treten, kontrollierst du dein Gegenüber mit Griffen, Positionen und Hebeln, bis es aufgibt. Der Grundgedanke: Mit der richtigen Technik kann sich auch eine kleinere, leichtere Person gegen einen stärkeren Gegner behaupten.
Seine Wurzeln hat BJJ im japanischen Judo und Jiu-Jitsu. Anfang des 20. Jahrhunderts brachte der Judoka Mitsuyo Maeda die Kampfkunst nach Brasilien, wo die Familie Gracie sie weiterentwickelte und konsequent auf den Bodenkampf ausrichtete. Spätestens seit den ersten UFC-Turnieren in den 1990er-Jahren ist BJJ weltweit bekannt – und heute aus dem MMA nicht mehr wegzudenken.
BJJ ist Selbstverteidigung, Ganzkörpertraining und Kopfsache zugleich. Nicht umsonst wird es oft „Schach mit dem Körper“ genannt.



